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ITF Prag: Finaleinzug – Kraus kommt den Top 100 immer näher

Derweil verzeichnet Neil Oberleitner in Pau schon seinen dritten ATP-Challenger-Saisontitel.
Verfasst von: Manuel Wachta, 18.02.2026
© Upper Austria Ladies Linz / Matthias Hauer
Sinja Kraus

Zwischen den WTA-Rankings des 19. Jänners 2015 und des 12. Septembers 2022 hatte Tennis-Österreich keine einzige Spielerin unter den Top 100 der Welt vorweisen können. Diese Zeiten sind nun jedoch vorbei: Mit Anastasia Potapova (WTA 76) und Julia Grabher (WTA 81) stehen momentan zwei ÖTV-Damen unter den besten 100, und mit Sinja Kraus (WTA 102) und Lilli Tagger (WTA 114) schicken sich die nächsten beiden an, demnächst diese Schallmauer zu durchbrechen. Kraus ist diesem Unterfangen in der letzten Woche wieder einen großen Schritt nähergekommen. Die Wienerin wurde beim ITF-W75-Turnier in Prag erst im Finale gestoppt und verbesserte damit ihr Career High auf Platz 102, ihr fehlen bloß noch zehn Punkte auf Rang 100. Und auch Neil Oberleitner sorgte wieder für Schlagzeilen: Der Wiener fuhr beim ATP-125-Challenger in Pau seinen dritten Doppeltitel auf Challenger-Ebene im noch jungen Jahr 2026 ein und kletterte im ATP-Doppelranking hiermit bereits auf Platz 73. Hier die Zusammenfassung von Kalenderwoche 7, mit allen größeren Erfolgserlebnissen aus rot-weiß-roter Sicht.

- ATP-500-Turnier in Rotterdam (Niederlande): Lucas Miedler entschied an der Seite von Francisco Cabral einen Doppelkrimi gegen die Einzelweltklasseakteure Hubert Hurkacz (Polen) und Karen Khachanov (Russland) nach der Abwehr von zwei Matchbällen mit 6:7 (6), 7:6 (4) und 16:14 im Match Tiebreak für sich. Im Viertelfinale allerdings kam für den Niederösterreicher und den Portugiesen gegen die beiden Deutschen Jakob Schnaitter und Mark Wallner mit 5:7, 4:6 das Aus. Der Burgenländer David Pichler schied mit dem Ukrainer Denys Molchanov in der ersten Qualifikationsrunde aus.

- ATP-125-Challenger in Pau (Frankreich): Nonthaburi (Kategorie 75), Manama (Kategorie 125) und jetzt auch Pau – Neil Oberleitner hat im Doppel mit dem Inder Narayanaswamy Sriram Balaji neuerlich zugeschlagen. Der 26-Jährige wurde mit seinem Partner dadurch der gemeinsamen Topsetzung gerecht. Die beiden starteten mit einem 6:3, 5:7 und 10:4 im Match Tiebreak gegen Patrick Harper (Australien) und Benjamin Kittay (USA), ließen in weiterer Folge die französischen Wildcard-Besitzer Clement Chidekh und Fabrice Martin mit 6:1, 7:5 und das Duo Martin Damm (USA) und Michael Vrbenský (Tschechien) mit 7:5, 7:6 (1) aussteigen. Im Finale konnten sie sich dann gegen die zweitgereihten Jakub Paul (Schweiz) und Matej Vocel (Tschechien) nach einem zunichte gemachten Matchball ganz knapp mit 1:6, 6:3, 13:11 behaupten. Im Race to Turin nahmen Balaji/Oberleitner hiermit nach dieser Woche bereits den bemerkenswerten elften Platz ein.

- ITF-W75-Turnier in Prag (Tschechien): Zum nunmehr zweiten Mal in dieser Saison, nach ihrem Achtelfinaleinzug als Qualifikantin beim WTA-250-Event in Auckland, konnte Sinja Kraus ein Ausrufezeichen setzen. Mit gerade einem Satzverlust erreichte die 23-Jährige in der Hauptstadt des heimischen Nachbarlands das Endspiel. Dabei war ihr Weg dorthin beileibe kein einfacher: Denn nach einem 6:4, 7:6 (4) über die Liechtensteinerin Kathinka von Deichmann stellten sich ihr nacheinander das 18-jährige, große einheimische Talent Vendula Valdmannová, die Ex-Weltranglisten-23. Mona Barthel aus Deutschland und das 15-jährige Wunderkind Jana Kovacková entgegen. Doch Kraus entledigte sich all diesen Hürden mit einem 6:7 (5), 6:3, 6:3, einem 7:5, 6:3 und einem überzeugenden 6:4, 6:1 über die Tschechin Kovacková. Einzig deren Landsfrau, die aus der Qualifikation gekommene, ehemalige Nummer 40 der Welt Tereza Martincová, erwies sich beim finalen 3:6, 4:6 an diesem Tag als zu stark. Kraus verpasste damit zwar die Einstellung ihrer zweitgrößten Karrieretitel, nach kürzlichen, komplexer erwarteten Rückenbeschwerden sah sie diese Woche dennoch mit Recht als großen Erfolg an. Am Rande dessen gab sie die Trennung von ihrem deutschen Trainer Oke Staats bekannt, mit dem sie nach den Australian Open separate Wege ging.

| Upper Austria Ladies Linz / Matthias Hauer
© Instagram / sinja.kraus
Sinja Kraus mit dem Pokal für den zweiten Platz.

- ITF-M25-Turnier in Antalya (Türkei): Beeindruckender Auftritt von Felix Raser. Der junge Steirer arbeitete sich so wie Matthias Ujvary durch drei Qualifikationsrunden, bewältigte im Gegensatz zu diesem aber auch die erste Hauptfeldrunde und fuhr hiermit bei seinem ersten internationalen Turniereinsatz bei den Erwachsenen sogleich seinen ersten ATP-Punkt ein. Er profitierte bei 6:2, 3:1 von einer Aufgabe des Türken Koray Kirci, ehe in der zweiten Runde der zweitgesetzte Japaner Akira Santillan, Nummer 309 und einst schon Nummer 144 der Welt, beim 1:6, 0:6 doch eine zu hohe Aufgabe war. Mit 16 Jahren wird Raser nächsten Montag trotzdem als jüngster Österreicher im ATP-Ranking aufscheinen.

- ITF-M15-/-W15-Turnier in Sharm El Sheikh (Ägypten): Erfolg für ÖTV-Vertragsspielerin Leonie Rabl. Die Burgenländerin meisterte in der beliebten Urlaubsdestination alle drei Qualifikationsrunden – was Mavie Österreicher hingegen knapp nicht gelang – und fuhr anschließend durch ein 4:6, 6:0, 6:3 über die Italienerin Maddalena Giordano auch ihren ersten WTA-Punkt ein. Gegen die südkoreanische Wildcard-Spielerin Seo Yun Choi hatte die 18-Jährige danach mit 1:6, 3:6 das Nachsehen und schied damit, so wie Maximilian Neuchrist durch Aufgabe im Herrenevent, im Achtelfinale aus. Im Herrendoppel schaffte Niklas Waldner mit dem Schweizer Lars Aregger den Halbfinaleinzug.

- ITF-J30-Turnier in Dublin (Irland): Nächste Talentprobe durch Österreichs Wimbledon-U14-Sieger Moritz Freitag. Der junge Steirer verbuchte in der irischen Hauptstadt nach achtwöchigem Aufbau trotz neuerlich aufgetretener Beinprobleme seinen zweiten U18-Finaleinzug auf internationaler Ebene, und zwar durch fünf Siege ohne Satzverlust. Der erst 14-Jährige verfehlte zwar letztlich durch ein knappes 2:6, 6:4, 3:6 gegen Hausherr Patrick Breen seine ITF-Siegespokalpremiere, seinen erstmaligen Sprung unter die Top 1000 konnte das jedoch nicht mehr verhindern – eine für dieses Alter bemerkenswerte Errungenschaft.

© facebook / Sabine Freitag
Bei der Siegerehrung des ITF-J30-Turniers in Dublin von links nach rechts: 2. Moritz Freitag, 1. Patrick Breen.
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